Dienstag, 24. September 2019

3. Tag Nachmittags Mittagessen im Ti Breizh - St. Pauli Tour - Lichterfahrt am Hafen

Um 12h treffen wir einander im Ti Breizh, Haus der Bretagne, Deichstraße 39, wo wir auf der Pontonbrücke herrliche Galettes und Crêpes genießen









Lunch auf der Pontonbrücke der Nikolaifleet



Die St.Pauli Free Walking Tour beginnt am Hafen. Wir fahren mit einem Boot von den St. Pauli Landungsbrücken zum Altona Fischmarkt bzw. Fischauktionshalle, wo seit 1703 die Fischer ihre Waren auch sonntags bis zum Beginn des Gottesdienstes anbieten dürfen. Die lang gestreckte gründerzeitliche Halle direkt an der Elbe wurde 1895 erbaut. (Altona 7. Bezirk Hamburgs war bis 1938 eine selbständige Stadt). Die Auktionshalle liegt am tiefsten Punkt Hamburgs. Der Tidenhub beträgt 7m. 



Im Hafen liegt ein sowjetisches U-Boot als Museum



Blick auf die Elbphilharmonie



Auf zur Reeperbahn - für uns die enttäuschendste Attraktion Hamburgs
                                  

                   

Olivia Jones, die bekannteste Transvestit-Küntler(in) Deutschlands hat mehrere Etablissements hier

                           


Auch Gottes Segen darf nicht fehlen: Die Sankt Josefs Kirche, eine Gründung der Katholischen Gemeinde Altona aus dem Jahre 1594. Nach schweren Schäden durch Luftangriffe 1944 wurde sie 1953 wieder aufgebaut
      

Hans Albers mit unserer Tour Guide Lulu



Die berühmte Herbertstraße mit Zugang nur für Männer 18+ wurde 1797 zur Ausstellung der Damen in Schaufenstern angelegt und in der NS-Zeit an den Enden mit Sperrtoren versehen. Heute arbeiten hier 200 Frauen, denen die Bordelle selbst gehören. Hier arbeitete lange Zeit Domenica 



Und die Davidwache, die kleinste, aber aktivste Polizeiwache Deutschlands; das Gebäude schuf Fritz Schumacher 1913/14

Gleich neben der Davidwache: das St.-Pauli-Theater, das älteste Theatergebäude Hamburgs. Der Zuschauerraum aus 1841 des damaligen Urania-Theaters ist noch erhalten. Nach längerer Spielpause eröffnete es wieder 1970 mit dem Musical „Der Junge von St. Pauli" mit Freddy Quinn und hatte mit Marika Rökk, Heidi Kabel und Willi Millowitsch eine gute Phase. Mit dem Abstieg der Reeperbahn ging es auch mit dem Theater bergab. Erst durch erfolgreiche Produktionen wie die „Dreigroschenoper" konnte sich das Theater wieder zu einer Volksbühne entwickeln


Nach einer kurzen Siesta ging‘s am Abend noch auf eine Lichterfahrt in die Speicherstadt und den Hafen mit beeindruckenden Bildern der Container-Ozeanriesen: einer über 300m lang, der rund 15.000 Container transportieren kann.

















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