Judith, Taher und die Girls gehen nach dem Frühstück Richtung Rathausmarkt in die Shopping-Meile. Resi und ich wollen uns in den Deichtorhallen ‚Die jungen Jahre der Alten Meister’ (Baselitz, Richter, Polke und Kiefer) ansehen. Lernen aber am Weg dorthin, dass die Museen bzw. Galerien erst um 11h öffnen. Da um 12h in der Deichstraße schon für das Mittagessen reserviert ist, besichtigen wir unweit vom Afrikahaus, das wir gestern im Rahmen der Führung sahen, das Kontorhausviertel: Nach der Choleraepidemie 1892 wurden die alten Fachwerkhäuser des heruntergekommenen Gängeviertels abgerissen und stattdessen nach Plänen von Fritz Schumacher um den Buchardplatz als Zentrum in den 1920er Jahren ein Gebäudekomplex in Klinkerarchitektur errichtet, der zu einem Wahrzeichen Hamburgs wurde.
Das Chilehaus bildet das Herz des Kontorviertels, wurde von Fritz Höger 1922 entworfen und bildet das Hauptwerk des Expressionismus in der Architektur. (Der Name rührt daher, dass der Bauherr, Henry Brarens Sloman, Salpeter aus Chile importierte)
Geht man durch das Chilehaus durch, kommt man auf den Burchardplatz, das Zentrum den Kontorhausviertels, dort steht rechts der Sprinkenhof, das größte Gebäude im Kontorhausviertel, das zwischen 1927 und 1943 entstand.
In Richtung Rathaus am Rande des Kontorhausviertels erreicht man die St.-Jakobi-Kirche. Sie entstand 1355, wurde teilweise zerstört und immer wieder umgebaut. Besonders sehenswert ist ARP-Schnitger-Orgel (1689-93), die größte erhaltene Barockorgel Norddeutschlands.
Anschließend wandern wir zum Rathausmarkt und in die Europa Passage, wo Judith‘s Familie fleißig shopped, von dort geht‘s weiter zum Lunch in die Deichstraße
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